Erweiterung Schützengilde Zell am See

Meldung vom 11.12.2007

Wussten Sie, dass das modernste Leistungszentrum der Sportschützen Salzburgs in Zell am See entsteht?

So mancher Golfer wurde schon aus seiner Konzentration gerissen, als neben dem Abschlag ein Jagdgewehr donnerte. Nun, wenn Sie noch nicht Golfen und bis dato auch noch kein Mitglied der Schützengilde sind wird Ihnen diese Information wahrscheinlich neu sein, denn die Rede ist vom neuen Leistungszentrum der Schützengilde Zell am See.

Der Grundstein für den heute so erfolgreichen Schützenverein wurde im Jahre 1971 gelegt. Als zwar noch keine Schießanlage stand, dafür aber der Wille einen zu schaffen umso größer war. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde die Schießanlage 1974 mit einem großen Freischießen feierlich eröffnet. In den kommenden Jahren ging es dann auch sportlich steil bergauf. Fünf Gildenmitglieder gehörten der österreichischen Nationalmannschaft an, 1986 errangen sie den Vizeweltmeistertitel mit dem Luftgewehr, Europameistertitel mit neuem Weltrekord – um nur einige zu nennen. In der Zwischenzeit sind über 30 Jahre ins Land gezogen, die Erfolge des Vereins werden immer größer und dieser mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Nach zusätzlichen Erweiterungen wurde der Schießstand der Schützengilde Zell am See im Januar 2006 zum ÖSB (Österreichischer Schützenbund) Leistungszentrum erhoben. Dies ist auch der Grund für die neuerlichen Erweiterungen der Schießanlage. Die neue Anlage wird in vielerlei Hinsicht fortschrittlich ausgestattet sein. Eine hochtechnisierte Meytonanlage unterstützt die Schützen im täglichen Einsatz, um den olympischen Disziplinen wie Druckluft- und Feuerwaffen gerecht zu werden. Infrarot-Lichtschranken ergeben ein feines Netz, das den Durchtritt des Geschosses mit hoher Auflösung und Genauigkeit bestimmt. Die Messung ist deutlich präziser als mit der herkömmlichen Papierscheibe und unabhängig von jeglicher Witterungsart. Bereits jetzt wird die Auswertung der Schüsse mit diesem elektronischen Messverfahren erfasst. Ein weiteres Highlight wird die neue Noptel-Anlage sein. Mit dieser Messstation ist eine genaue Analyse der angeborenen sowie antrainierten technischen Fähigkeiten des Sportlers möglich. Die leistungsdiagnostischen Geräte des Schützenbundes werden in Zukunft im Leistungszentrum Zell installiert und stehen der Nationalmannschaft zur Verfügung somit wird sie die modernste Anlage in ganz Österreich sein. Diese Erweiterungen sind sehr elementar, um dem Präzisionssport „Sportschießen“ auch in der technischen Ausstattung gerecht zu werden.

Dass die technischen Erweiterungen der Schützengilde gerechtfertigt sind, zeigen die jüngsten Erfolge der Schützen aus dem Leistungszentrum Zell am See. Derzeit sind 15 Schützen aus insgesamt sieben Salzburger Vereinen leistungssportlich tätig. Im Kader trainieren zehn Nachwuchsschützen. Diese trainieren mit eiserner Disziplin dreimal wöchentlich und das hat auch seinen Grund: 2007 holten Andreas Rammler (2x), Melanie Pichler, Stefan und Gernot Rumpler, Alexandra Podpeskar und Tamara Alt sieben Landesmeistertitel in den Pinzgau. Sowie stolze elf österreichische Meistertitel durch Andreas Rammler (3x), Fritz Klinger (3x), Ursula Eder (2x),  Stefan Rumpler, Gernot Rumpler und Alexandra Podpeskar. „Ohne Fleiß kein Preis!“ und das wird im Leistungszentrum Zell am See sehr hoch geschrieben.
 

Die Erweiterung der Schießanlage zum Leistungszentrum kam nur durch die großzügige finanzielle Unterstützung der österreichischen Bundessportorganisation, der Landessportorganisation, der Stadtgemeinde Zell am See sowie dem Expräsidenten, Herrn Gerhard Porsche zustande. Die Schützengilde freut sich im Frühjahr 2008 die Pforten des jungen Leistungszentrums feierlich zu eröffnen.  

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Schützengilde Zell am See, 5700 Zell am See, Tel.: +43 (0)6542 57970


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